Hinweis:
Die untenstehende Dokumentation bietet eine Übersicht über den Aufbau eines selbstgebauten RAMAN Spektrometers.
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Der Laserweg: Der hochstabile 532-nm-Laser trifft den Bandpassfilter dieser entfernt IR-Lecks aus dem billigen Diodenmodul und verengt die Wellenlänge des Lasers. Der Laserstrahl trift im 45°-Winkel auf den dichroitischen Spiegel (DMLP567R). Dieser ist so beschichtet, dass er exakt die Wellenlänge von 532nm wie ein normaler Spiegel um nach unten ablenkt zu werden.
Die Fokussierung: Der abgelenkte Laserstrahl tritt in das Mikroskopobjektiv (RMS20X) ein und wird extrem scharf auf (oder knapp unter) die Oberfläche des Edelsteins fokussiert. Hier entsteht der Raman-Effekt.
Das Signal-Sammeln: Der Edelstein streut das Licht zurück. 99,99 % davon ist elastisch gestreutes Laserlicht (532 nm, Rayleigh-Streuung). Nur ein winziger Bruchteil (unter
0,01 %) ist das rot-verschobene Raman-Licht (Wellenlängen ab ca. 540 nm bis 650 nm). Das Objektiv sammelt beide Lichtanteile ein und leitet sie parallel nach oben zurück.
Die Trennung: Das zurückgeworfene Licht trifft wieder auf den dichroitischen Spiegel. Das helle 532nm Laserlicht wird wieder zurück Richtung Laser reflektiert. Das schwache Raman-Licht (da es über 540nm liegt) kann den Spiegel jedoch ungehindert geradeaus passieren.
Eine erste Ausbaustufe könnte so aussehen: 
Die Bereinigung: Da der dichroitische Spiegel nicht perfekt ist, wandert immer noch etwas störendes Laserlicht mit. Der dahinter liegende Longpass-Filter (FELH0550) wirkt wie eine harte Mauer: Er schluckt die Reste des 532-nm-Lichts komplett, lässt das Raman-Signal aber passieren.
Die Messung: Die Kopplungslinse fokussiert das nun saubere Raman-Signal in das Glasfaserkabel, welches das Licht direkt in den Spalt des Spektrometers leitet.
Das Spektrometer: B&W Tek BTC100-2S
Die zugehörige Software: LINK_1, LINK_2 (SpectrumStudio_Setup)